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Gerade Überblattung

Eine der häufigsten, wenn auch nicht vorteilhaftesten Blätter. Die Stoßverbindung wird nur in zwei Richtungen konstruktiv gehalten, in den anderen beiden Richtungen hält nur der Holznagel und in der Senkrechten kann man die beiden Hölzer einfach auseinandernehmen. Damit ist eigentlich klar, dass diese Verbindung in erster Linie zum Verbinden zweier Schweller verwendet wird. Diese Holzverbindung ist sehr schnell und leicht herzustellen, aber hat im Schwellerbereich den Nachteil, dass sich Feuchtigkeit im Bohrloch des Holznagels sammeln kann. Ein weiterer Nachteil ist, dass die Balken von der Stirnseite aus am witterungsanfälligsten sind und bei dieser Bauart die Hälfte der Schwellerstirn außen frei liegt

Grafik: Gerade Überblattung

Bei der Herstellung der Verbindung wird zwischen Blatt und Nut unterschieden.

Das Blatt

Grafik: Herstellung des Blattes

Das Blatt wird angezeichnet und Schnitt A wird senkrecht zum Balken ausgeführt. (Schnitttiefe 0.5 der Balkenstärke) Der Balken wird auf den Rücken gelegt und abgelängt (Schnitt C) Schnitt B wird der Länge nach ausgeführt oder das Material wird mit Beitel und Klopfholz abgespalten.

Die Nut

Grafik: Herstellung der Nut

Die Nut wird hergestellt, indem Schnitt D und Schnitt E senkrecht zum Balken ausgeführt werden. (Schnitttiefe 0.5 der Balkenstärke) Das zu entfernende Material wird mit Beitel und Klopfholz abgespalten.

Die Bohrung für den Holznagel wird zuerst durch das Blatt gebohrt und die Verbindung wird zusammengesetzt. Durch das vorhanden Bohrloch wird das darunter liegende Stück leicht angebohrt, so das eine leichte Spur entsteht. Die Holzverbindung wird wieder auseinandergenommen und die Bohrung um 3 - 5 mm versetzt durchgebohrt.

Grafik: Versatz der Bohrungen

Die Verbindung wird zusammengesetzt und der Holznagel wird eingeschlagen.

 
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