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Schräg eingeschnittenes Hakenblatt

Schräg eingeschnittenes Hakenblatt

Diese Blatt ist eine Mischung aus schräg eingeschnittenem Blatt und geradem Hakenblatt. Die Verbindung eignet sich zum Verlängern von Schweller und Rähm. Sie kann sowohl zug-, druck-, biege- und verschiebende Kräfte aufnehmen hat aber dabei den Nachteil, dass die Verbindung nur die Stabilität von 3/8 der Balkenstärke hat. Stabiler, aber auch schwerer herzustellen ist das schräge Hakenblatt. Das schräg eingeschnittene Hakenblatt mit Keil ist im Vergleich mit dem schrägen Hakenblatt zum Verlängern von Schwellern wohl deshalb besser geeignet, da es sich leichter herstellen lässt und die im Schwellerbereich wirkenden Kräfte nicht so hoch sind das das Blatt reißt. Wenn man ein Rähm verlängern möchte ist wohl eher das schräge Hakenblatt besser, da beim Rähm größere Kräfte wirken als beim Schweller. Das kommt daher, dass der Schweller im Gegensatz zum Rähm fest aufliegt. Beide Verbindungen gehören in meinen Augen zu den Empfehlenswertesten.

Zur Herstellung: Diese Verbindung ist durch die Gehrungsschnitte wohl eher etwas für den erfahrenen Handwerker. Das gesamte Blatt wird angezeichnet und Schnitt A wird rechtwinklig zum Balken mit einer Gehrung von 60° (Bitte die Skala der Kreissäge überprüfen - viele Sägen drücken den Winkel proportional zum 90° Schnitt aus. In diesem Fall wird die Säge auf 30° eingestellt.) ausgeführt. (Schnitttiefe 5/8 der Balkenhöhe) Dabei ist zu beachten, das die Tiefenskala der Kreissäge bei Gehrungsschnitten nicht stimmt und die tatsächliche Tiefe entweder durch einen Probeschnitt oder durch Nachmessen (rechtwinklig zur Sägeauflage) überprüft werden muss. Der Balken wird auf den Rücken gelegt und Schnitt B wird mit der gleichen Sägeeinstellung rechtwinklig zum Balken ausgeführt.

Grafik: Schnitt A und B

Schnitt C wir der Länge nach gesägt oder gebeitelt.

Grafik: Schnitt C

Schnitt D wird rechtwinklig zum Balken eingeschnitten. (Schnitttiefe 2/8 der Balkenhöhe)

Grafik: Schnitt D

Das restliche Material, das entfernt werden soll wird herausgebeitelt. Mit dem Gegenstück der Verbindung wird genauso verfahren, die Verbindung wird zusammengesetzt und die Keile werden eingeschlagen.

 
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