SchwellerProvisorische Sanierung
Home
Außenputz
Bauarten
Fundamente
Holzverbindungen
Lehmbau
Schweller
Provisorische Sanierung
Fachmännische Sanierung
Stichwortverzeichnis
Impressum / Kontakt
Haftungsausschuss

Provisorische Sanierung von Schwellern:

  • Die angegriffenen Schweller sauberschneiden d.h. wirklich alles was angegriffen ist herausschneiden damit sich keine Schädlinge und Pilze mehr im Holz befinden
  • Eine Wassersperrschicht aus Dachpappe oder ähnlichem sollte den Direktkontakt zwischen Mauerwerk und Schweller verhindern und so das aufsteigende Wasser stoppen. Diese wird entweder auf das Fundament aufgelegt oder direkt am Holz angebracht (Bitte nicht mit Teerfarbe oder ähnlichem streichen – das Holz soll atmen können)
  • Zwischen Holz und Mauerwerk eine kleine Fuge lassen damit das Holz arbeiten kann ohne die Mauer zu Sprengen. Diese Fuge wird sowieso durch das Arbeiten des Holzes entstehen. Damit Wind und Kälte nicht in das Haus eindringen wird auf der Innenseite des Fachwerkes eine Dampfbremspappe angebracht. Dieser Arbeitsschritt wird auf jeden Fall erst einmal Skepsis hervorrufen da eine Kältebrücke entsteht, aber es ist eine Tatsache, dass sich diese Fuge in Fachwerkhäusern auch von alleine bildet, dabei aber den Bauteilen schadet. (Es lohnt sich mal darauf zu achten) Auch das Ausspritzen mit Silikon oder ähnlichem ist nicht zu empfehlen da es dem Holz die Fähigkeit zum Atmen nimmt. Um eine vernünftige Isolierung zu erstellen und das Fachwerk zu schützen muss man bei der Fachwerksanierung eher mit Außenwänden arbeiten die dicker als das Fachwerk sind und durchgehend einen einheitlichen Isolierwert haben. (30 – 40 cm Wandstärke sind auch beim konventionellen Bau normal)
 
Ansicht ändern: Print / Druck · Impressum · Top